Das Buch vermittelt psychoonkologisches Basiswissen und zeigt Ihnen praxisnah, welche Maßnahmen in diesem sensiblen Bereich indiziert bzw. kontraindiziert sind:
1 Epidemiologie der Krebserkrankungen in Deutschland
2 Geschichte und Entwicklung der Hämatologie und Onkologie
3 Zur Geschichte und Entwicklung der Psychoonkologie
II Diagnostik und Erkennen in der Psychoonkologie
4 Die Wertigkeit von Anamnese, biographischen Eckdaten, psychosozialer sowie sozioökonomischer Aktualsituation
5 Spezifische Alters- und Entwicklungsstufen der betroffenen Patienten
6 Geschlechtsdifferenzierungen
7 Genetische Diagnostik und Psychoonkologie
8 Gendiagnostik bei hereditären Tumorerkrankungen
9 Psychoonkologische Diagnostik
10 Kriterien des psychoonkologischen Interventionsbedarfs
11 Darstellung von Screening-Instrumenten zur Klärung des Behandlungsbedarfs
12 Kriterien der Lebensqualität
13 Fatigue-Syndrom als fundamentale Belastung
14 Alopezie - ein emotionales Problem
15 Chemobrain? - Kognitive Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit Erkrankung und Therapie
16 Potentielle Überforderung von Patient und Arzt
17 Auf der Suche nach dem guten Ende - zur Dynamik von Abschlusssituationen der Behandlung maligner Erkrankungen
18 Spiritualität: Religion und Glauben
III Kommunikation
19 Grundlagen der Kommunikation
20 Prinzipielle Gedanken zur Gesprächsführung
21 Gefährliche Fallstricke und deren Prävention
22 Beziehungskonflikte am Ende des Lebens - Lösungsansätze mit Hilfe der Bindungstheorie
23 Die Einflüsse der Massenmedien von Printmedien bis Internet auf Kommunikation und Informationsbedürfnis von Patient und Angehörigen
IV Methodisches in der Psychoonkologie
24 Die drei ?Z?: Zeit, Zuwendung und Zärtlichkeit (inklusive Sexualität) - Wünsche und individuelle Bedürfnisse des Patienten
25 Ärztliche Aufklärungsgespräche - alle Kenntnisse der modernen Forschung bei Verdacht auf eine maligne Erkrankung, einer Erstdiagnose, einer Progredienz der Erkrankung, bei prognostischen Fragen
26 Aufklärung über Behandlungsschritte, Kontrolluntersuchungen und Nachsorge
27 Aufklärung aus juristischer Sicht
28 Patientengespräche sicher, individuell angepasst und kompetent gestalten (inklusive prägnanter Kasuistiken)
29 Menschliche Zuwendung, Abgrenzung und umfassende psychosoziale Betreuung von Tumorpatienten (mit Kasuistiken)
30 Formen von Krankheitsverarbeitung (mit Kasuistiken) und Reduktion von emotionalem Stress
31 Psychoonkologie und Esoterik
V Therapieverfahren in der Psychoonkologie
32 Behandlungsziele generell und individuell
33 Qualitätssicherung in der Psychoonkologie
34 Psychoonkologische Informationen in Arztbriefen und Befundberichten als Bestandteil patientenzentrierter onkologischer Behandlungskonzepte
35 Therapiebegleitung: psychosoziale Aspekte der Chemotherapie, der Strahlentherapie, der chirurgischen Therapie und der Hyperthermie
36 Spektrum der Therapieangebote
37 Wertigkeit der Psychopharmakotherapie im Rahmen der Behandlung
38 Wesentliche Ressourcen zur Bewältigung der malignen Krankheit (z.B. social support) und krebsbetroffene Paare (mit Kasuistiken)
39 Helfer oder Hilfsbedürftige - Psychoonkologische Aspekte des Umgangs mit Angehörigen und deren Einbindung in den Informations- und Behandlungsprozess
40 Wie sag ich?s meinem Kinde - spezifische Herausforderungen im Umgang mit den Kindern krebskranker Erwachsener
41 Palliative Care und Hospizarbeit im ambulanten und stationären Bereich
42 Palliative Therapie im Endstadium
43 Palliative Care und palliativmedizinische Symptomkontrolle
44 Psychoonkologie in der Palliativmedizin
45 Sterbebegleitung
46 Interdisziplinäre Kooperation
47 Organisation und Gestaltung von Übergängen - Case Management auf einer Palliativstation
48 Psychoonkologische Betreuung von Migranten und deren Angehörigen
49 Spezifika von Krankheitsverläufen: Spontanremission, ?Wunderheilung?, Einflüsse der Spiritualität
50 Alternativ-komplementärere Therapien und Psychoonkologie
VI Fachbezogene Aspekte der Psychoonkologie
51 Psychoonkologie in der Pädiatrie
52 Psychoonkologie in der Frauenheilkunde inklusive psychosomatische Aspekte
53 Psychoonkologie in der Inneren Medizin
54 Psychoonkologie in der Chirurgie
55 Psychoonkologie in der Pneumologie
56 Psychoonkologie in der HNO
57 Psychoonkologie in der Dermatologie
58 Psychoonkologie in der Urologie
59 Psychoonkologie bei hämatologischen Erkrankungen (inklusive Knochenmarkstransplantation)
VII Organisation der psychoonkologischen (psychosozialen) Versorgung
60 Interdisziplinäre Kooperation Û Netzwerk: Hausarzt - Patient - Onkologe - Psychoonkologe
61 Psychoedukative Gruppen
62 Vom Kaffeekränzchen zum Coach der Patienten - Zielvorstellungen, Möglichkeiten und Grenzen
von Selbsthilfegruppen
VIII Finanzierung
63 Finanzierung der psychoonkologischen Betreuung
64 Aktuelle gesundheitsökonomische Aspekte im Kontext der Psychoonkologie
IX Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Psychoonkologie
65 Qualifizierung in Palliative Care
X Forschung in der Psychoonkologie
66 Psychoonkologie in hämatoonkologischen Studien
67 Lebensqualität - Begriff und Operationalisierung
68 Krebsentstehung: Fakten, Mythen, Irrtümer
XI Onkologische Ethik
69 Onkologische Ethik
XII Abschließende Zusammenfassung
70 Zwischen Allmachtserwartungen und Ohnmachtserfahrungen der Patienten und ihrer behandelnden Ärzte
71 An den Grenzen der Existenz: Was hält und trägt?
XIII Anhang
72 Adressen und wichtige Informationen